Denkfabrik für Weltverbesserer

Patrioten und Visionäre: Hier ist die Offensive Partei Deutschlands – OPD. / Die beste Partei der Welt!?

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Politik-Professor Wolfgang Berg (FH Merseburg) untersucht die Politik der Sachsen-Anhaltinischen Regierung und brillierte dieser Tage mit seinen Ergebnissen – Gesamtnote 1.

2. September 2001

Die OPD bemühte, als sie ihr Programm niederschrieb, keine hochbezahlten „Profidenker“ und verinnerlichte schon vor einem Jahr, was uns Prof. Berg heute vermitteln will.

Prof. Berg: „Sachsen-Anhalt hat Probleme mit dem Selbstbewusstsein und der Landesidentität. Heute ist das Landesbewusstsein nur schwach ausgeprägt. Was Sachsen und Thüringen anscheinend in den Schoß fällt, muss sich Sachsen-Anhalt noch erarbeiten. Stärkendes Zusammengehörigkeitsgefühl solle erzeugt werden.

Ein Wir-Gefühl im Bundesland zu erzeugen ist jedoch schwer. Identifikation kann ein Motor sein. Wenn eine Region große Fortschritte macht, wirkt das auf das Selbstbewusstsein der Einwohner zurück, sagte Berg und nennt Flandern, Schottland, aber auch Bayern als Beispiel. Es gebe augenscheinlich eine Wechselwirkung zwischen der Identifizierung mit dem Land und dessen wirtschaftlicher und kultureller Entwicklung. Identifikation setzt erstaunlicherweise Kräfte frei. Wir müssen den Blick auf unser Territorium lenken und „Folklore“ pflegen. Auf die Beteiligung der Bürger komme es an. Identität lasse sich aber nicht konstruieren. WENN VERBUNDENHEIT WACHSE, DANN ALS ERGEBNIS TÄGLICHER LANDESPOLITIK.“ So die Ausführungen von Prof. Berg, denen die OPD-Spitze viel Aufmerksamkeit widmete.

Zum letzten Satz seines Befundes nur soviel: Höppners Regierung trägt die Verantwortung für die hohe Arbeitslosigkeit im Land. Sachsen-Anhalt ist „Spitzenreiter“ im ganzen Bundesgebiet. Derartige Negativ-Rekorde beschädigen natürlich unser Selbst- und Landesbewusstsein erheblich. Die OPD schrieb schon vor einem Jahr, dass sich ein Bewusstseinswandel in der politischen Führung vollziehen muss, damit der Bürger endlich zu seiner Regierung aufschauen kann, sie achtet und dabei eine Liebe zu seinem Land entwickelt. Nur wer aufschaut, dient aus vollem Herzen (Identifikation).

Unsere Nation ist eine große Familie und das Land von Rügen bis zum Bodensee unser Wohnzimmer. Wenn wir das verinnerlichen, die Arbeit anderer achten und selbst mit aller Kraft an einem blühenden Deutschland arbeiten, wird sich eine große Zufriedenheit bei allen Bürgern unserer Republik einstellen (Wir-Gefühl). Existenzsorgen und Zukunftsängste würden schon bald der Vergangenheit angehören (Selbstbewusstsein). Es ist notwendig, dass sich alle Bürger für dieses lohnende Ziel engagieren (Bürgerbeteiligung). So umschreibt die OPD Begriffe wie: Stärkendes Zusammengehörigkeitsgefühl, Wir-Gefühl, Identifizierung oder Bürgerbeteiligung – in ihrem Programmvorwort.

Die OPD setzt auf mehr Regionalismus und auf eine deutlichere Wahrnehmung der Probleme in den neuen Ländern. Wir müssen uns mehr Gehör verschaffen und auch beweisen, dass wir uns selbst helfen können. Weil die neuen Bundesländer bisher keine wirksame Interessenvertretung hatten, die genügend Arbeitsplätze, sichere Renten, ein familienfreundliches Umfeld und eine zufriedenstellende Lebensqualität abrechnen konnte, war die Gründung der OPD zwingend notwendig.

Politik mit gesundem Menschenverstand!

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