Denkfabrik für Weltverbesserer

Patrioten und Visionäre: Hier ist die Offensive Partei Deutschlands – OPD. / Die beste Partei der Welt!?

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„Wenn ich König von Deutschland wär …“ (19)

22. November 2010

… würden wir den Besitz und Konsum von sogenannten „weichen Drogen“ (Cannabis-Produkte: Marihuana und Haschisch) – in begrenzten Mengen + staatlich kontrolliert – legalisieren; in einem Modellversuch. Aus rein pragmatischen Erwägungen würden wir den Anbau und Verkauf von Cannabis-Produkten sofort in staatliche Hände legen, weil die bisherige Drogenpolitik als gescheitert anzusehen ist.

Unsere Beweggründe:

1. Skrupellose Dealer haben in der Vergangenheit u.a. Blei- und Kunststoffspäne in ihre Cannabis-Produkte gemischt, um durch ein höheres Gewicht mehr Profit zu machen. Die Folge: lebensgefährliche Erkrankungen; schwer abbaubare Bleispuren in Lungen.

2. Einige Hanf-Produzenten haben inzwischen gelernt, wie man den Anbau von Cannabispflanzen so „optimiert“, dass dabei ein 25-fach erhöhter THC-Spiegel erzielt wird. Das ist kreuzgefährlich!

3. Bei einem staatlich kontrollierten Anbau und Vertrieb von Cannabis-Produkten wäre eine gleichbleibende Qualität „der Ware“ gewährleistet. Zudem gäbe es eine wirksame Zugangskontrolle und eine maximale Abgabemenge pro Konsument. Der Jugendschutz würde durch eine Alterskontrolle (ab 18) gewährleistet werden. Oder fragt heute ein einziger Dealer nach dem Personalausweis, bevor er Haschisch verkauft?

4. Mit den staatlichen Einnahmen aus dem kontrollierten Verkauf von sauberen Cannabis-Produkten würden wir evtl. die gesamten Kosten für notwendige Entzugs-, Therapie- und Nachsorgeangebote bewältigen können. Dadurch würde der Steuerzahler erheblich entlastet werden. Mehr Geld für soziale Projekte würde frei werden.

5. Die kontrollierte Abgabe von Cannabis-Produkten, betreut von Ärzten, Sozialarbeitern und Psychologen, könnte einem verantwortungsvollen Umgang mit „weichen Drogen“ Vorschub leisten. Stichwort: Aufklärung.

6. Der organisierten Kriminalität – meist ausländischer Banden – würde eine wichtige Einnahmequelle entzogen werden, wenn wir Cannabis-Produkte endlich selbst anbauen und vertreiben würden. Die Drogenmafia würde weniger Waffen und Munition kaufen können, um damit blutige Bürgerkriege in ihren Heimatländern zu finanzieren. Mit einem staatlich organisierten Anbau und Vertrieb von Cannabis würden islamistische Terrororganisationen (Taliban, alQaida etc.) eine ihrer wichtigsten Finanzierungsquellen verlieren. Das organisierte Verbrechen würde empfindlich getroffen werden.

7. So ganz nebenbei richtet das gelegentliche „Kiffen“ deutlich weniger Schaden an, als der erlaubte Konsum der Volksdrogen Tabak und Alkohol. Der volkswirtschaftliche Schaden aus dem exzessiven Konsum von Zigaretten und Alkohol ist gigantisch; die Todesopfer ungezählt. An einem Joint oder regelmäßigen Konsum von Cannabis ist dagegen noch niemand gestorben.

8. Zu guter Letzt: Viele neue Arbeitsplätze (!!! ausschließlich in strukturschwachen Regionen !!!) könnten in ganz Deutschland entstehen, würden wir den Anbau und Vertrieb von Cannabis-Produkten endlich in staatliche Hände legen. Aus unserer Sicht gibt es dazu heute KEINE Alternative.

Die Eckpunkte und Ausgestaltung aller hier dargelegten Reformideen würden wir selbstverständlich auch unseren Landsleuten zur Diskussion und Lösungsfindung anheimstellen.

Mitdenken? Mitreden? Mitgestalten? Mitentscheiden? Bei uns ausdrücklich erwünscht!

So würde die OPD regieren, wenn sie „König von Deutschland“ wär.

(19 von 100)

8 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Radeberger // Nov 22, 2010 at 14:44

    Eine Partei mit gesundem Menschenverstand, das ist die OPD!

  • 2 Stinkstiefel // Nov 22, 2010 at 15:03

    Eine Alternative dazu gibt es nicht, wie Sie schon richtig anführten. BRAVO! Mit Ihnen ist ein Staat zu machen. Meine Stimme bekommt die OPD!

  • 3 Jim // Nov 22, 2010 at 16:01

    Einige Geheimdienste, inkl. des CIA, würde es weniger freuen, weil die sehr gute Geschäfte mit Cannabis machen. Aber das wissen Sie ja ;-)

  • 4 Boris62 // Nov 22, 2010 at 16:33

    Einer Liberalisierung der gegenwärtigen Drogenpolitik kann ich nur Positives abgewinnen. Ihre Erklärungen (Pro-Einstellung) dazu halte ich für ausreichend.

  • 5 Richard // Nov 22, 2010 at 17:12

    Daumen hoch !!

  • 6 Kalfater // Nov 22, 2010 at 19:08

    Kiffen für den Frieden ;-)

  • 7 „Wenn ich König von Deutschland wär …“ (93) // Mai 22, 2011 at 19:58

    […] diesem Kapitel wird ausschließlich der Umgang mit „harten Drogen“ behandelt, da wir bereits an dieser Stelle das Thema um „weiche Drogen“ aufgearbeitet […]

  • 8 „Es ist relativ einfach die Welt zu verändern. Es ist nur nicht ganz billig …“ // Jun 19, 2011 at 19:45

    […] erheblich entlastet werden. Mehr Geld für soziale Projekte würde frei werden. Kapitel 19 würde durchgeplant und umgesetzt […]

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