Denkfabrik für Weltverbesserer

Patrioten und Visionäre: Hier ist die Offensive Partei Deutschlands – OPD. / Die beste Partei der Welt!?

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„Wenn ich König von Deutschland wär …“ (64)

25. März 2011

… würden wir Unternehmen die aufgrund notwendiger Baustellenarbeiten vor ihrem Betrieb, massive Umsatzeinbrüche und Existenznöte erleiden, für einen begrenzten Zeitraum die Lohn- und Umsatzsteuer erlassen. Mehr noch: Städtische oder kommunale Gewerberaum-Vermieter würden in begründeten Fällen sogar ihre Miet- oder Pachtforderungen senken müssen. Zinsgünstige (Überbrückungs-)Kredite (zu 2 %) würden wir ebenso zur Verfügung stellen, wenn dadurch die Insolvenz baustellengeschädigter Unternehmen verhindert werden könnte. Vieles wäre denkbar …

„Eine Kuh die man melken kann, schlachtet man nicht.“

In den meisten Unternehmen steckt viel Herzblut und persönliches Engagement. 70- oder gar 80-Stunden-Wochen sind keine Seltenheit. Da wird oftmals noch am Wochenende oder an Feiertagen gearbeitet und jahrelang auf Urlaub verzichtet, damit der Betrieb auf einem sicheren Fundament steht, irgendwann einmal an die nächste Generation, die Kinder und Enkel weitergegeben werden kann. Viele Unternehmer haben ihren letzten Spargroschen in die Firma investiert, eine Menge Entbehrungen auf sich genommen und große Opfer gebracht, um sich ihren Traum von der eigenen Firma zu erfüllen. Umfangreiche Baustellenarbeiten können diese Träume wie Seifenblasen zerplatzen lassen.

Baustellen sind Umsatzkiller. Das dürfte jedem, der einmal über mehrere Monate mit einer Baustelle vor seinem Unternehmen leben musste, klar sein. Obgleich kaum ein Unternehmer etwas gegen eine notwendig gewordene Straßensanierung, den Bau von ordentlichen Fuß- und Radwegen, oder die Verlegung von neuen Wasser-, Abwasser-, oder Gasleitungen einzuwenden hat, so dürfen verantwortungsvolle Staatsarchitekten (Politiker) ihre Handwerker und Gewerbetreibenden hierbei nicht im Stich lassen.

Wie man die Zeitdauer öffentlicher Straßenbaustellen deutlich verkürzen könnte, wurde bereits an dieser Stelle dargelegt.

Die Eckpunkte und Ausgestaltung aller hier dargelegten Reformideen würden wir selbstverständlich auch unseren Landsleuten zur Diskussion und Lösungsfindung anheimstellen.

Mitdenken? Mitreden? Mitgestalten? Mitentscheiden? Bei uns ausdrücklich erwünscht!

So würde die OPD regieren, wenn sie „König von Deutschland“ wär.

(64 von 100)

4 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Chemnitzer // Mrz 25, 2011 at 11:53

    Neue Töne. Sowas habe ich noch bei keiner anderen Partei lesen können. Ihr versteht was von den Sorgen u. Problemen der Unternehmenslenker. TOPP!

  • 2 Werner // Mrz 25, 2011 at 13:37

    Die Umsetzung Ihrer Ideen könnte sogar noch billiger sein als die Kosten für zusätzliche ARGE-Klienten nach baustellenbedingten Firmenpleiten. Auf jeden Fall hebt sich die OPD mit solchen Vorschlägen deutlich von den anderen Parteien ab. Ihr gefallt mir!

  • 3 Sushi // Mrz 25, 2011 at 15:54

    „Ein Volk wie eine große Familie“ könnte mit der OPD Wirklichkeit werden. Warte jede Woche gespannt auf die neuen Kapitel und wurde bislang noch nicht enttäuscht. Danke für die Mühen. Hoffentlich zahlt es sich recht bald aus. L. Gr.

  • 4 „Es ist relativ einfach die Welt zu verändern. Es ist nur nicht ganz billig …“ // Jun 19, 2011 at 18:01

    […] wenn dadurch die Insolvenz baustellengeschädigter Unternehmen verhindert werden könnte. Kapitel 64 würde zum Volksentscheid gestellt und anschließend durchgeplant / umgesetzt […]

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