Denkfabrik für Weltverbesserer

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„Wenn ich König von Deutschland wär …“ (70)

16. April 2011

… gäbe es keine größeren Probleme mit Tachometer-Manipulationen an Kraftfahrzeugen mehr, weil – ähnlich wie in den USA (CARFAX– Report) – eine Datenbank für Autolebensläufe betriebenen würde. In diese Datenbank müssten alle aktuellen Kilometerstände eingetragen werden, nachdem ein Fahrzeug bei der Hauptuntersuchung (HU/AU) oder Sonderabnahme war. KFZ- Gutachter müssten ebenso ihre abgelesenen Kilometerstände (+ kurze Informationen zu Unfallschäden, Totalschäden und Airbagauslösung. Wurde das Fahrzeug als Taxi, Mietwagen oder Leasingfahrzeug zugelassen?) an die Behörde, welche die Datenbank zu pflegen hat, weiterreichen. Ebenso KFZ- Werkstätten und Autolackierer, Steuerberater (Fahrtenbucheinsicht), Versicherungsvertreter und die Polizei (Verkehrskontrolle, etc.). Jeder könnte dazu beitragen, die Autolebensläufe vollständig zu machen.

Ohne viel Aufwand und ohne personenbezogene Daten könnten die Autolebensläufe gepflegt werden, von denen am Ende auch jeder KFZ- Halter (die ganze Familie) profitiert: Kurze E-Mail oder ein Fax mit Kilometerstand, Fahrgestellnummer und Datum würde in den meisten Fällen völlig ausreichen.

Wer ein gebrauchtes Fahrzeug (PKW, Wohnmobile, LKW, Traktoren, Zweiräder, etc.) erwerben möchte, könnte sich vorab – gegen eine kleine Gebühr – eine Fahrzeughistorie zusenden lassen.

Mit der Hilfe von Autolebensläufen würden verschwiegene Unfallschäden, gedrehte Kilometerstände und manipulierte Wartungshefte der Vergangenheit angehören.

Nun ein Bonbon für alle (Hobby-)Detektive: 1.000 Euro Belohnung für jeden, der entscheidend zur Überführung eines Tacho-Fälschers beigetragen hat. Auch deshalb ein kostenloser Abrufservice der Fahrzeughistorie für jeden.

Machen wir’s rund: Fairerweise würden wir (ab Stichtag) jedem Fahrzeughandel (und den Medien) ein Schriftstück zukommen lassen, in dem geschrieben steht, dass jeder überführte Tacho-Fälscher ab sofort mindestens 20.000 Euro Geldstrafe (nach oben offen) und ein fünfjähriges Berufsverbot als KFZ- Händler zu erwarten hat. Tacho- Manipulierer ohne deutschen Pass würden neben der genannten Geldstrafe innerhalb von sieben Tagen das Land verlassen müssen. Zuzüglich 20 Jahre Einreiseverbot nach Deutschland, bei Androhung von 10 Jahren Haft (mit Arbeitspflicht) bei Zuwiderhandlung.

Auch wenn gerade in München der europaweit agierende Kopf einer bulgarischen Tacho-Mafia überführt worden ist, muss gesagt sein, dass nicht nur Bürger mit Migrationshintergrund an Wegstreckenzählern manipulieren. Auch deutsche Autovermieter, Taxiunternehmer, Autohändler und private Autoverkäufer fälschen KFZ- Tachometer, um sich damit einen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Seit 2005 sind Tacho-Manipulationen in Deutschland strafbar. Allein die abschreckenden Strafen fehlen bis heute. Geschweige eine Datenbank für Autolebensläufe. Da schlafen sie wieder, unsere Volksvertreter. Seit Ende 2005 gibt es in Belgien den „Car-Pass“. Die Daten dafür verwaltet die staatliche Prüforganisation Controle Technique. Der Car-Pass ist Pflicht bei jedem Gebrauchtwagenverkauf. Laut einer im Oktober dieses Jahres veröffentlichten Studie sind die Tachomanipulationen dadurch um 90 Prozent zurückgegangen. Weil jedoch viele Gebrauchtwagen ohne Historie aus dem Ausland eingeführt werden, hat Belgien kürzlich im EU-Parlament die Initiative gestartet, den Car-Pass europaweit verpflichtend einzuführen. Das können wir nur unterschreiben.

In eine Datenbank für Fahrzeuglebensläufe würden wir auch die Betriebsstundenzähler von Baumaschinen und Bootsmotoren etc., mit aufnehmen.

Die Eckpunkte und Ausgestaltung aller hier dargelegten Reformideen würden wir selbstverständlich auch unseren Landsleuten zur Diskussion und Lösungsfindung anheimstellen.

Mitdenken? Mitreden? Mitgestalten? Mitentscheiden? Bei uns ausdrücklich erwünscht!

So würde die OPD regieren, wenn sie „König von Deutschland“ wär.

(70 von 100)

5 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Letmiya // Apr 16, 2011 at 12:26

    Meine Zustimmung für alles! Die Belohnungen würden glasklar zum gewünschten Erfolg führen. Ab da kann sich kein Tachofälscher mehr sicher fühlen. So werden Probleme gelöst.

    Daumen hoch!

  • 2 Allure // Apr 16, 2011 at 13:55

    Ihre verlinkten Fahrzeugbilder sind grandios! Überaus geschmackvoll. Wahre Autoträume für den Kenner…

  • 3 Jensor42 // Apr 16, 2011 at 18:04

    So wird ein Schuh draus… Das ganze kriminelle Pack, das hier nicht hergehört, erstmal achtkantig aus dem Land werfen und ne ganze Weile nicht mehr reinlassen. Jawoll!!!!

    Unser Land darf kein Eldorado für Abzocker, Betrüger und Kriminelle bleiben.

  • 4 Hans // Apr 16, 2011 at 20:29

    Na gut, aber soooo dringent war das Thema aber auch nicht. Tacho hin Tacho her, da gibts in D-LAND dringendere Themen.

    Anmerkung der Redaktion: Uns war es dringend genug.

  • 5 „Es ist relativ einfach die Welt zu verändern. Es ist nur nicht ganz billig …“ // Jun 20, 2011 at 10:24

    […] zugelassen?) an die Behörde, welche die Datenbank zu pflegen hat, weiterreichen. Kapitel 70 würde zum Volksentscheid gestellt und anschließend durchgeplant / umgesetzt […]

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