Denkfabrik für Weltverbesserer

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Die OPD bemüht den BDZV

19. September 2002

Am 19.September 2002 übersandte die OPD-Bundesgeschäftsstelle dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) unsere Konzeption zur gesamtdeutschen Krisenbewältigung, inkl. der Analyse zu den Todsünden der Politik. Wir baten um eine Auseinandersetzung über das vorgelegte Wachstumspapier und das Wissen, welche Bedenken und Hinweise der BDZV zu hegen pflegt.

Wir erhielten bedauerlicherweise keine Antwort.

Am 08.Oktober fragte der OPD-Bundesvorsitzende, Toni Aigner, telefonisch beim BDZV nach, ob wir mit einer Antwort rechnen dürfen.

Das Büro des BDZV-Präsidenten Helmut Heinen, teilte Herrn Aigner, mit leiser aber hoch konzentrierter Stimme mit: „In unserem Haus werden Sie niemanden finden, der sich zu Ihrem Schreiben äußert. Wir vertrauen jetzt auf die Arbeit unserer Regierung.“ Auf die sportliche Frage, was Herr Aigner nun in sein Tagebuch schreiben solle, antwortete die, jetzt verbittert klingende Frauenstimme: „Wir sind nicht an Ihrem Wachstumspapier interessiert“.

Zwei Stunden später wählte Aigner die gleiche Telefonnummer, um – betont freundlich – nach einer BDZV-Satzung zu fragen. Die erhielten wir schon zwei Tage später zugesandt.

Am 15.Oktober, nachdem wir die Satzung des BDZV aufmerksam studierten, übersandte Toni Aigner dem BDZV-Präsidenten Helmut Heinen ein zweites Schreiben, aus welchem wir im nachfolgenden auszugsweise zitieren:

Sehr geehrter Herr Heinen, verehrtes Präsidium,

die Aussage des BDZV, sich nicht für unser Wachstumspapier zu interessieren und vor allem kein Kommentar dazu abgeben zu wollen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schließlich beklagen die deutschen Zeitungsverleger, „…dass noch kein Ende der Talfahrt beim Anzeigengeschäft und beim Verkauf ihrer Blätter abzusehen ist.“

Wenn Ihr Hauptgeschäftsführer, Volker Schulze, der dpa (Deutsche Presseagentur) mitteilt, dass „…die anhaltend schlechte Konjunktur die deutschen Zeitungsverleger in voller Härte trifft.“, dann gehe ich ohne Zweifel davon aus, dass der BDZV alles menschenmögliche unternehmen würde, um die konjunkturelle Situation in unserem Land zu verbessern.

Laut Ihrer Satzung, § 2 Absatz 1, verpflichtet sich der BDZV u. a. dazu, die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder wahrzunehmen. Wie kann es Ihr Verband dann vertreten, dass zur Zeit beste Wachstumspapier ignorieren zu wollen? Sie müssten doch, schon im Interesse Ihrer Mitglieder, größtes Interesse an einem  derartig effizienten und transparenten Konjunkturaufschwungskonzept haben.

Nicht, ohne mich für meine agile Schreibweise ausdrücklich zu entschuldigen, wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Woche und die Zeit dafür, Ihre Sinne bis zum Anschlag in die Sorgen und Probleme Ihrer Verbandsmitglieder zu stecken. Das sind Sie denen schuldig.

Mit freundlichen Grüßen

Toni Aigner